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JVC News
Im neusten, hochauflösenden 70"/178cm Breitbild-Hybridfernseher HD-70 G70B von JVC steckt alles drin, was in den letzten Jahren an Hi-Tech zur Perfektionierung elektronischer Bildwiedergabe entwickelt wurde. Von HD ready zum HDMI-Anschluss bis hin zur 3-Chip HD-ILA Technologie.
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Dank der Entwicklung einer wegweisenden Front-Surround-Technologie, der Integration so genannter Direct Drive (DD) Center Lautsprecher sowie der nahtlosen Integration moderner Netzwerk- und Kommunikationskomponenten hievt JVC den Home Entertainment Bereich in neue Sphären.
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Mit den «Netzwerk-Media-Playern» DD-3 und DD-8 revolutioniert JVC den Home-Entertainment-Markt. Die innovativen Video- und Sound-Systeme überzeugen einerseits durch ihre wegweisende Netzintegration und andererseits durch die beeindruckende Hi-Fi Surround-Sound-Qualität, ohne dass dazu Rücklautsprecher notwendig sind.
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JVC LCD PLASMA
Plasma-TV oder LCD-TV - Die technischen Unterschiede
Kaum waren die ersten Flach-TV-Geräte am Markt, standen auch schon zwei Technologien in Konkurrenz zueinander: Plasma und LCD. Beide Lager verteidigen ihre Technologien mit unterschiedlichsten Argumenten gegenüber der jeweils anderen Technologie. Angeheizt wird die Diskussion dadurch, dass einzelne Hersteller konsequent nur auf eine Technik setzen - z.B. Sharp auf LCD-Technik - und so die Technikfrage auch zur Überlebensfrage wird. Heraus kommt bei der Diskussion mal wieder eine schon fast typische Verunsicherung der Verbraucher. Dabei ist die Sache gar nicht so schwierig, wie Sie im Folgenden sehen werden. Zunächst einmal eine tabellarische Darstellung der wesentlichen Unterschiede:
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Plasma-TV |
LCD-TV |
Durchschnittliche
Lebensdauer nach Industrieangaben |
Nach etwa 30.000 Stunden reduziert sich die Leuchtkraft bei 100% weiß um ca. 50%. |
60.000 Stunden Lebensdauer werden für die Hintergrund-Beleuchtungs-Einheit angegeben. |
| Maximale derzeit am Markt verfügbare Bildgröße |
61 Zoll = ca. 155 cm |
45 Zoll = ca. 114 cm |
| Betrachtungswinkel |
+/- 85° zur Mittelachte, insgesamt gesamt 170° |
| Wärmeabgabe |
Hohe Wäremeabgabe, meist Lüfter erforderlich |
geringe Wärmeabgabe, kein Lüfter erforderlich |
| Stromverbrauch |
hoch |
günstig |
| Farbraum (Anzahl darstellb. Farben) |
sehr gut |
gut |
| Leuchtdichte |
800 bis 1.100 cd/m² |
450 bis 500 cd/m² |
| Schwarzwert |
sehr gut |
schlechter |
| Einbrenn-Verhalten |
systembedingt möglich |
ausgeschlossen |
Nachzieheffekte
bei schnellen Bewegungen |
schnelles Antwortzeit-Verhalten der Pixel: 8 ms, geringe Nachzieheffekte |
langsameres Antwortzeit-Verhalten der Pixel: 25 ms, d.h. mehr Nachzieheffekte |
| Stromverbrauch |
etwa 250 bis 400 Watt |
etwa 50 bis 80 Watt |
| Typische Kontrastwerte in 100% abgedunkeltem Raum |
1000:1 |
600:1 |
| Typische Helligkeitswerte |
1100 cd/m² |
400 - 500 cd/m² |
| Mittlere Produktionskosten |
100% |
150% |
Die Lebensdauer ist eines der am häufigsten ins Feld geführten Verkaufsargumente der LCD-Verkäufer, noch dazu eines, dass den geneigten Käufer gehörig verunsichern kann. Da hilft nur ein bischen nachrechnen. Die für Plasma-TV-Geräte allgemein angegebene Lebensdauer von 30.000 Stunden (Pioneer und NEC geben bereits 60.000 Stunden an!) bedeutet, dass bei einer theoretischen täglichen Laufzeit von 8 Stunden an 7 Tagen in der Woche nach etwa 10 Jahren die Leuchtkraft der Plasmazellen erkennbar dunkler wird. Nach Angaben der Industrie kann sich dann die Leuchtkraft bei voll erleuchtetem Bild (100% weiß) um bis zu 50% reduziert haben. Das mag dramatisch klingen, relativiert sich jedoch, wenn man bedenkt, dass die Leuchtkraft z.B. eines fabrikneuen Pioneer PDP435FDE bei 1.100 cd/m² liegt, eines vergleichbaren 35-Zoll LCD-TV-Gerätes - z.B. dem Sharp LC-45 GD1E - hingegen von Haus aus "nur" bei 450 cd/m². Und niemand, der einen LCD-Fernseher wie den Sharp-LCD-TV betrachtet, hat den Eindruck, das Panel sei etwa zu dunkel! Bei LCD-TV-Geräten fällt bei vergleichbarem Nutzungsverhalten nach etwa 20 Jahren die Hintergrundleuchte aus. Diese kann dann allerdings bei vielen Geräten wieder als Ersatzteil ausgetauscht werden.
Interessant dürfte in diesem Zusammenhang auch die allgemeine Angabe der Industrie zur Lebensdauer eines typischen Röhren-TV-Gerätes sein: 10.000 Stunden. In Deutschland läuft ein TV-Gerät im Durchschnitt 170 Minuten am Tag (Quelle: Statistisches Bundesamt). 10.000 Betriebsstunden Lebensdauer entsprechen somit einer Nutzungsdauer von 3.529 Tagen, also fast 10 Jahren. Dies deckt sich in der Tat in etwa mit der allgemein bekannten Lebensdauer eines TV-Gerätes.
Übrigens gibt es Grund zu der Annahme, dass es sich bei 30.000 Stunden um einen eher konservativ angesetzten Wert handelt. Auf einer internationalen Pressekonferenz von Panasonic antwortete ein hochrangiger Produktionsmanager von Panasonic auf die Anfrage eines Journalisten nach der Lebensdauer eines Panasonic Plasma Panels, dass diese 50.000 Stunden beträgt. Und in der Tat geben Pioneer und NEC mittlerweile "offiziell" 60.000 Stunden Lebensdauer an.
Plasma- und LCD-Technologie unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Art und Weise, wie die Bildpunkte im Panel zum Leuchten gebracht werden.
weiter zu : Plasma-Technologie / LCD-Technologie
Die wesentlichen Vor- und Nachteile von LCD und Plasma
Damit wären wir auch schon bei einem der u.E. größten Nachteile der LCD-Technik betreffend die Bildqualität. Während beim Plasma-TV ein elektrischer Impuls je Pixel genügt, braucht das LCD-Panel deren mehrere, zumindest einen für die Helligkeit und bis zu drei zur Aktivierung der Sub-Pixels in der Farbfilterschicht. Das macht die Reaktionszeiten der Pixel langsamer als bei der Plasma-Technik und erzeugt bei schnellen Bewegungen die bekannten Nachzieheffekte. Auch die Farbdarstellung, d.h. der Farbraum ist bei der TFT-Technik lange nicht so natürlich darstellbar wie beim Plasma-TV. Ein weiterer Nachteil von LCD ist die geringe Größe. Bei 30 Zoll Bilddiagonale (=76 cm oder 66 cm Bildbreite) ist derzeit die Grenze des fertigungstechnisch Machbaren erreicht.
Vorteile der LCD-Technik sind wiederum, dass durch die zielgerichtete Lichtstrahlung zum Betrachter hin ein wesentlich geringerer Stromverbrauch eintritt als beim Plasma-TV. Wegen des immens hohen Stromverbrauchs kann bei größeren Plasma-TV-Geräten eine Grenze erreicht werden, die einen normalen Einsatz in Haushalten nicht mehr vertretbar erscheinen lässt. Ein weiterer Vorteil ist die nicht bestehende Gefahr dauerhafter Einbrennschäden und die grundsätzlich längere Lebensdauer bei gleichbleibender Leuchtkraft.
Plasma oder LCD? Empfehlungen
Beide Techniken - Plasma wie LCD - haben eine Fülle von Vor- und Nachteilen. Die Sache ist natürlich weitaus differenzierter, als wir dies hier darstellen können. Bisher hat sich noch keine Technik als die "eierlegende Wollmilchsau" erwiesen. Deshalb forscht und entwickelt die Industrie sowohl in Richtung Plasma wie auch in Richtung LCD weiter. Wir sind gespannt, wie sich die Technik weiterentwickelt. Man kann allerdings davon ausgehen, dass der klassische Röhren-Fernseher schon bald nicht mehr gebaut werden und damit aussterben wird. Bis dahin werden Plasma-TVs oder LCD-TVs längst das Preisniveau heutiger Röhren-Fernseher erreicht haben.
Demjenigen, der Wert auf eine optimale Bildqualität legt und mehr als 36 Zoll Bildgröße benötigt, empfehlen wird einen Plasma-TV. Doch dem kritschen Betrachter sei gesagt: Auch in diesem Fall reicht die Bildqualität insgesamt noch nicht an die eines Röhrenfernsehers heran. Unter 36 Zoll kommt grundsätzlich LCD ins Spiel. Hier gilt umso mehr, dass die Bildqualität nicht an die eines Röhren-Fernsehers heranreicht - und zwar deutlich. In diesem Fall spricht u.E. kein einziges Argument außer der geringen Bautiefe für den LCD-TV.
Größe, Auflösung und Betrachtungsabstand vom Plasma-TV
Eine der wichtigsten Fragen ist die, welche Größe für das Plasma-TV-Gerät zu wählen ist. Meist wird die Frage darum kreisen, ob es ein 42-Zoll-Panel oder ein 50-Zoll-Panel sein soll. Ist man zu nahe am Plasma-TV, dann sieht man u.U. schon Pixelstrukturen. Auch reagieren manche Betrachter durch ein zu großes Bild mit Nervosität im vegetativen Nervensystem (Übelkeit und Kopfschmerz). Deshalb sind im guten alten Kino die bevorzugten - und damit teuersten - Plätze ja bekanntlich hinten. Andererseits möchte man sich gerade bei einer so teuren Anschaffung wie einem Plasma-TV-Gerät nachher nicht ärgern, weil man am falschen Ende gespart hat. Die Hersteller geben zu dieser Frage Empfehlungen, die zumindest als Richtschnur dienen können: Bei 42-Zoll-Plasma-TVs sollte der Betrachtungsabstand das 3- bis 4-fache der Bilddiagonale betragen, also etwa 3,20 Meter bis 4,30 Meter, was einem üblichen Durchschnittwert im typischen deutschen Wohnzimmer entsprechen dürfte. Bei 50-Zoll-Plasma-TVs wird das 4- bis 5-fache der Bilddiagonale genannt. Damit ergeben sich dann doch schon eher ungewöhnliche Abstandswerte von 5,10 Meter bis 6,40 Meter. Wir hatten bei HIFI-REGLER bereits eine Rücknahme eines 50-Zoll-Plasma-TV-Gerätes aus diesem Grund. Der Kunde hatte einen Abstand von knapp unter 4 Metern. Er konnte zwar keine Pixel erkennen und fand das Bild sehr gut, und dennoch machte ihn die schiere Bildgröße nervös. Diese Frage sollte also vor dem Kauf gut überlegt sein. Unsere Empfehlung: In den allermeisten Fällen wird ein 42-Zoll-Plasma die richtige Wahl sein.
Unabhängig von ihrer Größer werden Plasma-Panels in unterschiedlichen Auflösungen angeboten. Und das macht die Kaufentscheidung nun wirklich schwierig, denn die Auflösung bestimmt in erheblichem Maße die Bildqualität. Man unterscheidet physische Auflösung, das sind die tatsächlich vorhandenen Pixel, und errechnete Auflösung, das ist die Auflösung, die Bildprozessoren (Pixel Plus von Philips oder Acuity von Panasonic sind nur die bekanntesten dieser elektronischen Zauberkünstler) in die physischen Bildpunkte "hineinrechnen". Die Arbeit der elektronischen Bildverbesserer ist jedoch stets nur die zweitbeste Lösung, denn hier wird mit psychovisuellen "Tricks" gearbeitet. Diese mögen in den meisten Fällen recht gut funktionieren, bei schwierigen Bildinhalten jedoch, die z.B. bei schnellen mehrdimensionalen Bewegungswechseln entstehen, kommt die Elektronik nicht mehr mit, und es entstehen unerwünschte Bildstörungen - sogenannte Bewegungsartefakte.
Sehen Sie hier einige Beispiele für im ersten Halbjahr 2006 aktuelle Plasmafernseher und die ersten LCD-Fernseher, jeweils in der 42-50-Zoll-Klasse, ihre Farbtiefe (siehe auch Beispielbild zu Dithering) und Auflösungen. Bei der Auflösung ist die erstgenannte Zahl die Anzahl der Pixel in horizontaler Richtung, während die zweite Zahl die vertikale Auflösung angibt.
Quelle: http://www.hifi-regler.de
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